|Das Vertretungskonzept

Lernzeit ist nicht erst nach der Verkürzung der Schulzeit von 13 auf zwölf Jahre ein wertvolles Gut. Angesichts der knapper werdenden öffentlichen Mittel und der hohen Kosten für eine Unterrichtsstunde (im Durchschnitt etwa 75 Euro) ist dies nicht weiter verwunderlich, zumal durch die internationalen Vergleichsstudien deutlich geworden ist, dass die Lernerfolge deutscher Schülerinnen und Schüler nicht optimal sind.

Die Frage, wie viel Lernzeit den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt wird und wie viel davon durch Unterrichtsausfall wieder verloren geht, bestimmt in hohem Maße die bildungspolitische Diskussion. Unterrichtsausfall ist aber auch in jeder Schule immer wieder ganz konkrete Ursache für Diskussionen und Konflikte zwischen Elternschaft, Schülerschaft, Kollegium und Schulleitung. Verständlicherweise stehen dabei zunächst einmal quantitative Aspekte im Vordergrund, da diese messbar und statistisch erfassbar sind. Weniger Berücksichtigung hingegen findet häufig die Frage, wie viel aktive oder echte Lernzeit, also Zeit, die tatsächlich zum Lernen produktiv genutzt werden kann, den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung steht („time on task“).

Laden Sie hier den vollständigen Text herunter (PDF, ca. 180 KB).
» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 25.07.07 00:43 Uhr