|Das Schulprogramm - nicht Ergebnis, sondern Prozess

Übersicht

Das Schulprogramm von 2005
Im Jahr 2005 hat die Schulkonferenz den zuvor in sorgfältiger und intensiver Arbeit entwickelten Text des Schulprogramms verabschiedet. In diesem Schulprogramm sind die Erträge langjähriger Schulentwicklung dargestellt, wesentliche „Baustellen“ der damals aktuellen Schulentwicklungsarbeit beschrieben und einige zum damaligen Zeitpunkt wichtige Entscheidungen (z. B. die Einrichtung der so genannten „Plus-Profile“ in der Erprobungsstufe) festgehalten.

Das Leitbild als pädagogischer Orientierungsrahmen
Das Schulprogramm 2005 war damals und ist erst recht heute lediglich die Beschreibung eines Zwischenstandes. Es ist gewissermaßen ein Boxenstopp in einem fortschreitenden Prozess der Weiterentwicklung der Schule als einer lernenden Organisation. Dieser Prozess vollzieht sich auf der Basis eines pädagogischen Konsenses, der über viele Jahre hinweg gewachsen ist und sich im Leitbild des Geschwister-Scholl-Gymnasiums manifestiert. Die fundierte Bildung, die Förderung sozialer Kompetenz sowie die Entwicklung einer Haltung von Zivilcourage und zivilgesellschaftlichem Engagement sind die Orientierungsmarken des pädagogischen Handelns.

Schulverbund "Blick über den Zaun" - Schule als lernende Organisation
Schule als lernende Organisation ist prinzipiell offen für Veränderung, für Entwicklung und für die Vernetzung mit den verschiedensten Partnern. Für das GSG dokumentiert sich dies nicht zuletzt in der Mitgliedschaft im reformpädagogischen Netzwerk Blick über den Zaun, einem bundesweiten Zusammenschluss innovativer und reformorientierter Schulen aller Schulformen. Auch das Leitbild des „Blick über den Zaun“ hat für das GSG eine orientierende Funktion. „Dem Einzelnen gerecht werden“, „das andere Lernen – erziehender Unterricht, Wissensvermittlung und Bildung“ sowie „Schule als Gemeinschaft – Demokratie lehren und lernen“ sind Grundsätze, an denen sich die Arbeit der Schule insgesamt und der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter messen lassen. Sie sind wesentliche Kriterien für die interne und externe Überprüfung der Qualität der schulischen Arbeit.

Das Fächerangebot der Schule - Basis für das Schulprogramm
Die Basis für das Schulprogramm bilden selbstverständlich das Fächerangebot der Schule sowie die jeweiligen schulinternen Curricula. Alle schulinternen Curricula werden im Laufe des Schuljahres 2010/2011 auf der GSG-Homepage veröffentlicht.

Pädagogische Konzepte als Ertrag der Schulentwicklung
Seit 2005 ist der Prozess der Weiterentwicklung des Schulprogramms ein gutes Stück vorangekommen. Zum Teil haben sich äußere Bedingungen verändert (z. B. durch die Einführung der Schulzeitverkürzung), vor allem aber hat die Schulgemeinschaft neue und für die Verbesserung und Ausweitung der Lern- und Bildungsangebots der Schule substantielle Vorhaben auf den Weg gebracht. Die in der Zwischenzeit erarbeiteten, beschlossenen und umgesetzten Konzepte stellen in der Summe die Fortschreibung des Schulprogramms dar. Die bedeutendsten Veränderungen hierbei sind sicherlich die Etablierung des Pulheimer Ressourcenmodells als umfassendes Konzept für Individuelle Förderung, die Umstellung auf den achtjährigen Bildungsgang, die Entwicklung und Einführung des Fahrplans der Lern- und Arbeitstechniken (LEA), die Akzentuierung der Schul- und Lernraumgestaltung durch das Projekt Das GSG blüht auf und die schrittweise Etablierung des gebundenen Ganztages, die erst im Jahr 2014 abgeschlossen sein wird. Alle diese Schulentwicklungsvorhaben und -konzepte sind auf der Homepage der Schule dargestellt und somit für alle interessierten Personen innerhalb und außerhalb der Schulgemeinschaft zugänglich. Eine Auflistung dieser Konzepte finden Sie weiter unten als Links zu den entsprechenden Texten und Bereichen der GSG-Homepage.

Jahresarbeitspläne als "To-do-Listen" der Schulentwicklung
Auf der operativen Ebene lässt sich das Schulprogramm durch die seit dem Schuljahr 2008/2009 regelmäßig aufgestellten Jahresarbeitspläne beschreiben (s. aktuelle Schulentwicklungsarbeit). Diese geben einerseits Auskunft über die jeweiligen Schwerpunkte der Weiterentwicklung des Schulprogramms. Sie beziehen sich aber auch auf die für das jeweiligen Schuljahr geplanten Veranstaltungen sowie die Schwerpunkte der Umgestaltung des Schulgebäudes sowie des Schulgeländes. Die Jahresarbeitspläne werden von der Kerngruppe Schulentwicklung gemeinsam mit der Schulleitung erstellt und in den Gremien der Schule vorgestellt und verabschiedet. Sie sind gewissermaßen die "To-do-Listen" der Schulentwicklung.


Die folgenden auf der GSG-Homepage veröffentlichten Konzepte bilden auf der Basis des 2005 veröffentlichten Schulprogramms den Kern der aktuellen Fortführung des Schulprogramms. Alle Konzepte sind von der Schulkonferenz des GSG verabschiedet worden. Sie unterliegen der permanenten Weiterentwicklung und Evaluation.


Download des Schulprogramms von 2005 (PDF, ca. 200 KB).
Ausblick - Die Fortschreibung des Schulprogramms
Die Ausführungen und die Zusammenstellung der in den vergangenen Jahren im Rahmen der Fortschreibung des Schulprogramms entwickelten und etablierten Konzepte machen die Dynamik der aktuellen Schulprogrammentwicklung deutlich. Diese Dynamik ist ein wesentlicher Grund für die Tatsache, dass es seit 2005 keine vollständige Neufassung des GSG-Schulprogramms gegeben hat. Anders als in den Anfängen der Schulprogrammentwicklung gehen die Entwicklungsimpulse nicht mehr von der „von oben“ verordneten Notwendigkeit der schriftlichen Fixierung eines Schulprogramms aus, sondern sind das Ergebnis eines intensiven, breit gefächerten und dynamischen Entwicklungsprozesses. Es ist zu erwarten und durchaus auch wünschenswert, dass spätestens nach der vollständigen Etablierung des gebundenen Ganztages eine Phase der Konsolidierung eintreten wird. Bis dahin steht noch eine Reihe von Aufgaben auf der Agenda der Schulentwicklung, so z. B. die Fertigstellung und Einführung des Konzepts für Evaluation und Feedback, die Fortführung des Ganztagskonzepts für die Stufen 7 bis 9 und in diesem Kontext die Erarbeitung eines Konzepts für individuelle Lernzeiten (Hausaufgaben, Schulaufgaben, freie Lernzeiten) sowie die Entwicklung eines Rahmenkonzepts zur Leistungsbeurteilung.
Die Entwicklung der Schulprogrammarbeit wird überblicksartig aus den folgenden drei Grafiken erkennbar.
Abbildung 1: Stand der Schulentwicklung nach Abschluss der Arbeit am Schulprogramm 2005
Abbildung 1: Stand der Schulentwicklung nach Abschluss der Arbeit am Schulprogramm 2005
Abbildung 2: Schulentwicklung 2009/2010: Inhalte, Strukturen, Personen
Abbildung 2: Schulentwicklung 2009/2010: Inhalte, Strukturen, Personen
Abbildung 3: Strukturen, Gremien und Personen 2015/16
Abbildung 3: Strukturen, Gremien und Personen 2015/16
Abbildung 4: Schulentwicklungsvorhaben 2015/2016
Abbildung 4: Schulentwicklungsvorhaben 2015/2016
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