|Das schulische Krisenteam

Im Alltag einer großen Schule kommt es immer wieder zu Problemen, Konflikten und Auseinandersetzungen. Wo viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Erwartungen, Interessen, Rollen und Wahrnehmungen zusammen arbeiten und lernen, gehören Konflikte zum Alltag dazu. Präventiv kann manches vermieden werden, und viele Auseinandersetzungen können im persönlichen Gespräch geklärt werden. Hierzu gibt es am Geschwister-Scholl-Gymnasium viele Konzepte und Angebote, so z. B. das 3-Regel-Modell oder das Beratungskonzept mit der schulpsychologischen Beratung.

Trotz dieser Angebote kann es vorkommen, dass ein Konflikt oder eine Problemlage sich zu einer Krise mit einer schwer vorhersehbaren Dynamik und einem großen Kreis von Beteiligten entwickelt. Um in Krisen adäquat handeln zu können, gibt es am Geschwister-Scholl-Gymnasium ein Kriseninterventionsteam, welches drei Aufgaben wahrnimmt:


Das Augenmerk liegt grundsätzlich auf der Gestaltung eines guten Schulklimas und einer konstruktiven sowie lösungsorientierten Konfliktkultur, auf der Grundlage geltender Normen, Regelungen und Gesetze. Das Krisenteam „steuert“ zusammen mit Schulleitung und bei Bedarf mit externen Kooperationspartnern den Prozess in einer Krise. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass alle wichtigen Informationen beim Krisenteam zusammenfließen.

Das Krisenteam am GSG ist eng vernetzt mit Schulleitung, Jugendhilfe, Regionaler Schulberatung / Schulpsychologischen Dienst, Polizei (Kommissariat für Opferschutz), anderen Beratungsstellen, Ärzt/innen und Therapeut/innen. Gemeinsam werden vorbeugende Maßnahmen entwickelt, Interventionen abgesprochen und Krisenprozesse begleitet sowie nachbereitet.

Über das Krisenteam werden darüber hinaus wichtige Anlaufstellen bekannt gegeben und hilfreiche Informationen und Handreichungen schulintern vermittelt, die in der Bewältigung von Krisen hilfreich sind.

Menschen in allen Lebensphasen können (häufig überraschend) von schwierigen Situationen, als existenziell erlebten Situationen, Situationen von zielgerichteter Gewalt betroffen sein. Krisen zeichnen sich dadurch aus, dass unsere gewohnten und bekannten Handlungsmuster bzw. unser gewohntes Verhalten für das Meistern der vorhandenen Situationen nicht mehr ausreichen. Häufig treten Stresssymptome auf. – In solchen Situationen ist es wichtig, sich die fachkundige Unterstützung von anderen Menschen zu holen.


Beispiele für Krisen sind:


Krisensituationen können zahlreiche teils ambivalente Gefühle von Ohnmacht, Angst, Wut, Verzweiflung auslösen. Es ist gut möglich, dass auch das Umfeld davon betroffen ist.

Innerhalb der Schule ist es wichtig, dass alle genau und verantwortungsvoll hinschauen und in „krisenhaften“ Situationen sich die Unterstützung von (fachkundigen) anderen Menschen erlauben. Lehrkräfte bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf eine Krise aufmerksam werden, sind gehalten, sich umgehend mit dem Krisenteam am GSG in Verbindung zu setzen.


Das Krisenteam am GSG besteht aus folgenden Personen:



Wichtige Ansprechpartner darüber hinaus sind:



Zu erreichen ist das Krisenteam über das Sekretariat der Schule:

» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 10.02.17 13:47 Uhr