Das Haupt-Unterrichtsfach für praktische Erfahrungen mit der Natur ist die Biologie. Hier lässt sich der Schulgarten sowohl als Unterrichtsort als auch als Materiallieferant nutzen.
- Ökologische Zusammenhänge können in verschiedenen Biotopen untersucht werden, z.B. im Teich, an der Trockenmauer und dem angeschlossenen Trockenbeet, in der „Waldecke“ oder in der Wildkräuterwiese.
- Naturbeobachtungen tragen zur Erweiterung der biologischen und ökologischen Kenntnisse bei. So können beispielsweise die Themen Frühblüher, Samenverbreitung, Kaulquappenentwicklung, Kletterpflanzen, Tiere im/am Teich oder auf der Wiese, Wildbienen im Insektennisthaus praktisch im Schulgarten erarbeitet werden.
- Zur Vergrößerung der Artenkenntnis trägt das breite Spektrum an Pflanzen und den dadurch angelockten Tieren bei, die entweder vor Ort oder im Klassenraum näher untersucht werden können.
- Experimente oder Langzeituntersuchungen können an den freien Beetflächen durchgeführt werden.
- Ökologischen Gartenbau können die Schülerinnen und Schüler im Gewächshaus und im Beetgarten erwerben, indem sie Gemüsepflanzen aussäen, anzüchten, pflegen und ernten.
Auch für andere Fächer kann der Schulgarten als Unterrichtsort interessant sein, so wurden z.B. bereits Physikkurse und Kunstklassen dort gesichtet.
Klassen, speziell die NW-Klassen der Erprobungsstufe, aber auch Gripskurse und Profilkurse können im Rahmen des Förderkonzepts der Schule Projekte durchführen.
Als Ruhe- und Erholungsort steht der Schulgarten den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern in den Pausen und Freistunden zur Verfügung.
Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Ausstellungen können durchgeführt werden.



