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18.03.2013:

Der Bürgermeister hat noch mal die Schulbank gedrückt – und es hat ihm geschmeckt.



Wie anschaulich und lebendig der Unterricht am GSG sein kann, davon überzeugte sich am Mittwoch, den 13. März der Pulheimer Bürgermeister Frank Keppeler. Er folgte einer Einladung der ONE World Schüler AG, die nicht ganz ohne Hintergedanken ausgesprochen wurde.

Doch zunächst nahmen Keppeler und sein Pressesprecher, Dirk Springob, an einem Schülertisch Platz. Mit einer Powerpointpräsentation erklärten ihnen Schülerinnen der Stufe 9 (Lea Karsten, Annika Poersch und Sophie Smets) die Gründung, den Zweck und die Visionen von GSG One World. Als leckeres Beispiel für die vielen Vorteile des Handels mit Fair Trade - Produkten konnte Keppler gleich ein paar Süßigkeiten und fair gehandelten Kaffee probieren. Anschließend bekam der Pulheimer Bürgermeister eine Führung durch den ONR WORLD - Laden, wo er sich, auf Empfehlung von Schulleiter Andreas Niessen, mit mehreren Teesorten für sein Büro eindeckte. Weiter ging es in die Kunsträume, wo Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 Herrn Keppeler die Folgen der Globalisierung an mehreren selbstgebauten Modellen in Playmobilgröße anschaulich präsentierten.

Am Ende der "Fair Trade - Doppelstunde", wieder zurück am Schultisch, unterbreiteten Benedikt Gilgenberg und Lisanne Giesa dem Bürgermeister gute Gründe für den Status von Pulheim als Fair Trade - Stadt. Den sinnvollen Argumenten um Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit wollte sich Herr Keppler anschließen und sagte zu, die Rahmenbedingungen für ein solches Projekt zu prüfen.

Und was lernen wir daraus?

Richtig: Es ist nie zu spät, noch mal die Schulbank zu drücken. Unterricht kann auch lecker sein, wenn man fair gehandelte Schokolade gereicht bekommt. Und eine Win-Win Situation ist, wenn der Bürgermeister auch gerne eine Fair Trade Stadt regieren möchte.

spi

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