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12.09.2015:

Neues aus der GSG Rad Ag



Wie halten wir in der Rad-AG die Motivation hoch, auch in den Sommerferien etwas für die Gesundheit zu tun und das Training auf dem Rad nicht zu vergessen? Natürlich dadurch, dass man schon vor den Ferien weiß, dass nach dem „Rund ums GSG - Helfergrillen“ am ersten Freitag nach den Ferien traditionell die große Rundfahrt zum Tagebau Hambach mit einer Sprintwertung stattfindet, bevor dann unsere „Neuen“ aus der Jgst.. 6 zu uns stoßen. Auf dieser Rundfahrt erfahren wir alle relativ schnell, ob das Training während der Ferien gut oder weniger gut gelungen ist.

Dank der tollen Vorbereitung und der Führungsarbeit von Fabian Seiffert und Nicolas Heinlein ging es dann um 14.30 Uhr los. Die Tour führte zunächst über Mansteden - Fliesteden - Büsdorf und Oberaußem über die Wiedenfelder Höhe, um von dort aus den sog. Speedway zwischen dem Tagebaurand Hambach und Glesch zu erreichen. Auf dieser ehemaligen Bandstraße wurde die Trasse auf 5 m Breite asphaltiert. Sie verläuft nicht völlig eben, sondern hat Gefällstrecken, die sich aus den Unterquerungen von vorhandenen Straßen, Überquerungen von Gewässern ergeben. An den höher gelegenen Abschnitten sind Ausblicke in die umgebende Landschaft möglich. Der sogenannte Speedway ist Kreisradweg, darf aber auch von Inline-Skatern und Fußgängern benutzt werden. Kraftfahrzeuge aller Art dürfen den Weg nicht benutzen. Ein in Asphalt gegossener Radsprinttraum auf 4,42 km mit dem Ziel: Aussichtsplattform zum Tagebau Hambach (Foto), dessen Dimension nach wie vor sprachlos macht:

Der Tagebau Hambach ist der größte von der RWE Power AG zur Förderung von Braunkohle betriebene Tagebau. Er betrifft die Gemeinden Niederzier, Kreis Düren, und Elsdorf, Rhein-Erft-Kreis. Der Tagebau Hambach ist wegen seiner Umweltzerstörung, unter anderem der einstmals größten Waldfläche Nordrhein-Westfalens, äußerst umstritten. Über 1000 Jahre alte Ortschaften wie Manheim müssen dem Tagebau weichen (Quelle: Wikipedia).

Der Rückweg führte uns dann mit Blick auf die Sophienhöhe über Bettenhoven - Oberembt - Frankeshoven - Niederembt - am Segelflugplatz Bergheim
vorbei - abermals aber die Wiedenfelder Höhe - Ingendorf und Stommeln schließlich wieder nach Pulheim ans GSG.

70km später saßen die Rennfahrer bei wunderbarem Wetter vor dem Radkeller auf Gartenstühlen und ließen die Eindrücke der schönen Runde bei einer großen Tüte Brötchen und Getränken Revue passieren.

Unser ganz besonderer Dank gilt Nicolas Heinlein und Fabian Seiffert für die Durchführung der Tour und unserem „Doc“ Jörg Küpper, der uns das komplette letzte Jahr in der AG begleitet und ein Jahr „verlängert“ hat.

fol

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» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 04.12.17 19:44 Uhr