- Wie muss eine Schule aussehen, gestaltetet und ausgestattet sein, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich wohl fühlen können?
- Zukunftswerkstatt und Blick über den Zaun
- Mittelfristig: grundlegende Sanierung des Schulgebäudes
- Kurzfristig: Die Dinge selbst in die Hand nehmen
- Der Kulturtag Schule Wirtschaft - auf der Suche nach Unterstützern und Sponsoren
- Das Lastenheft - die Agenda für die Verschönerung der Schule
- Weitere Informationen und Links
- Sponsoren - 'GSG blüht auf' wird unterstützt von ...
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Wie muss eine Schule aussehen, gestaltetet und ausgestattet sein, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich wohl fühlen können?
Wie muss ein Schulgebäude beschaffen sein, um das Lernen der Schülerinnen und Schüler und die Arbeit der Pädagoginnen und Pädagogen bestmöglich zu fördern? Wie drückt die Lernumgebung eine angemessene Wertschätzung gegenüber den Qualität der in der Schule geleisteten Arbeit aus? Welche Farben, welche Materialien, welche Einrichtungsgegenstände brauchen wir für eine schöne Schule? Und schließlich: Wie kann es gelingen, möglichst alle Mitglieder der Schulgemeinschaft einzubinden in die Verantwortung für eine schöne, saubere und gut gestaltete Schule?
Zukunftswerkstatt und Blick über den Zaun
Schon seit geraumer Zeit beschäftigen diese Fragen die Schulgemeinschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. So nahmen im im April 2008 viele Schülerinnen und Schüler, Elternvertreter sowie Lehrerinnen und Lehrer an einer Zukunftswerkstatt teil, bei der es um die Entwicklung von Visionen für die Gestaltung unseres Schulgebäudes ging. Hier wurde bereits fundamentale Kritik am Zustand und am Erscheinungsbild weiter Bereiche des Schulgebäudes geübt. Spätestens nach der Rückmeldung im Rahmen des Blick über den Zaun ist nun deutlich geworden, dass die Sorge für eine schöne und saubere Schule mit Räumen, die das individuelle Lernen von Schülerinnen und Schülern fördern, eine vorrangige Aufgabe für die Schulenwicklung der kommenden Monate und Jahre sein muss.
Mittelfristig: grundlegende Sanierung des Schulgebäudes
Leider ist auch die Stadt Pulheim nicht verschont von der allgemeinen Misere der kommunalen Haushalte. Somit sind gegenwärtig über die bereits laufenden Maßnahmen hinaus (Sanierung der Toilettenanlage Ost, Bau der Mensa) keinerlei Mittel für Sanierungsmaßnahmen bzw. den Ausbau von Räumlichkeiten (z. B. dritter Chemie-Fachraum, Renovierung des Lehrerzimmers, Austausch der verschmutzten und verschlissenen Teppichböden) zu erwarten. Der schon bestehende Sanierungsstau wird sich dementsprechend noch vergrößern. Ziel der Schulleitung ist es hier, mittelfristig eine grundlegende Sanierung unseres Schulgebäudes zu erreichen. Neben der Erneuerung der teilweise veralteten Haustechnik und der Renovierung der Böden, Wände und Decken geht es dabei auch um die Gestaltung neuer und vielfältiger Lernräume und offener Lernlandschaften. Nach der vollständigen Sanierung des Schulzentrums Brauweiler und den zahlreichen Neu- und Erweiterungsbauten an verschiedenen Schulen im Pulheimer Stadtgebiet muss die Generalsanierung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums ein Schwerpunkt der städtischen Investionen im Schulbereich werden. Die Schulleitung erarbeitet derzeit ein Basiskonzept und inhaltliche Standards für eine grundlegende Sanierung bzw. einen Umbau des Schulgebäudes. Dabei geht es nicht nur um die Beseitung technischer, funktionaler bzw. ästhetischer Mängel, sondern auch um die Frage, welche Bedingungen ein Schulgebäude erfüllen muss im Hinblick auf die Förderung nachhaltigen und eigenverantwortlichen Lernens und Arbeitens im Ganztag. Dieses Basiskonzept soll unter anderem Grundlage für den Dialog mit den Verantwortlichen in Rat und Verwaltung der Stadt Pulheim dienen. Wenn Sie die aktuelle Fassung des Konzepts als pdf-Datei herunterladen möchten, klicken Sie bitte hier.
Kurzfristig: Die Dinge selbst in die Hand nehmen
Trotz - oder wegen - der aktuell unbefriedigenden Situation bleiben der Schule selbst noch zahlreiche Möglichkeiten, die Dinge in die Hand zu nehmen. Neueinrichtung von Kursräumen für die Oberstufe, Streichen der Flure und Klassenräumen oder die Installation von Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten in Flurbereichen sind hier nur einige Beispiele. Aber auch das Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss sich ändern. Mit der "Formel 2 x 3" (3 Minuten Aufmerksamkeit und Sorge für einen sauberen Klassenraum zu Beginn und am Ende einer Doppelstunde) und der "GSG-Kehrwoche" (im Laufe eines Schuljahres beteiligen sich alle Klassen und Kurse an der Reinigung und der Müllbeseitigung im Gebäude und auf dem Schulhof) sind hier erste Maßnahmen auf den Weg gebracht. Flankierend hierzu entwickeln Schülerinnen und Schüler eine Werbekampagne, um auf originelle und kreative Weise auf Missstände und auf Fehlverhalten aufmerksam zu machen.
Der Kulturtag Schule Wirtschaft - auf der Suche nach Unterstützern und Sponsoren
Manches kann die Schule in Eigenarbeit und mit Mitteln des Schulbudgets gestalten. Vieles wird aber auch nur möglich sein durch » Sponsoren- und Fördermittel (z. B. Förderverein, Sponsorenlauf, Spenden etc.). Der Information der Öffentlichkeit und der gezielten Kontaktaufnahme mit potentiellen Sponsoren diente der "Kulturtag Schule Wirtschaft", den die Schule in Kooperation mit dem Wirtschaftsgremium Pulheim am 5. Mai 2010 veranstaltet hat. Gesucht werden vor allem Unternehmen und Handwerksbetriebe, die einzelne Projekte und Maßnahmen gezielt unterstützen durch Geldspenden, vor allem aber durch Sach- und Arbeitsleistungen.
Das Lastenheft - die Agenda für die Verschönerung der Schule
Dieter Wesselow, Vorsitzender des Wirtschaftsgremiums Pulheim, hatte die Idee, ein so genanntes Lastenheft anzulegen. Die Arbeitsgruppe "Das GSG blüht auf" hat diese Idee aufgegriffen und ein solches Lastenheft erarbeitet. Darin sind alle derzeit geplanten Maßnahmen zur Renovierung und Neuausstattung einzelner Räume und Bereiche im Schulgebäude detailliert aufgelistet. Mitglieder der Schulgemeinschaft sowie Sponsoren, die die Arbeit der Schule gezielt unterstützen wollen, gewinnen so einen Einblick in die Planungen und können sich für die Unterstützung konkreter Vorhaben entscheiden. Ein großer Dank gilt Bernd Hannemann, ehrenamtlicher Mitarbeiter am GSG, der mit Sorgfalt und mit viel Arbeit das Lastenheft entwickelt hat und fortführt. In Kürze wird das Lastenheft auch auf der GSG-Homepage veröffentlicht werden.
Weitere Informationen und Links
- Ausführlichere Informationen zur kick-off-Veranstaltung am 10. Dezember (PDF).
- Bericht im Kölner Stadtanzeiger vom 19./20. Dezember 2009
- Bericht zur » Zukunftswerkstatt Gebäudegestaltung 4.-5.04.2008
- Prof. Peter Hübner: Materialien zum Thema Schularchitektur (externer Link)
Sponsoren - "GSG blüht auf" wird unterstützt von ...
- Firma Kinder-Cater (http://www.kinder-cater.com/)
- Möbeltischlerei Udo Hennen (http://www.tischlerei-hennen.de/)
- westo Hydraulik (http://www.westo.de/)
- Metzgerei Struzina Rauschen
- Kreissparkasse Köln (https://www.ksk-koeln.de/)
- Druckerei Schäfer & Schott (http://www.schaefer-schott.de)
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