|Das Leitbild der Schule

|Aktuell:

  • Do, 23. März 2017 - Beschluss der Lehrerkonferenz zur Annahme der vorläufigen Endfassung --- Text zum pdf-Download
  • Mi, 1. März 2017 - Schulentwicklungstag zur Diskussion des Leitbildentwurfs --- vorläufige Fassung zum pdf-Download
  • Mo, 12. Dezember 2016 - Schulentwicklungstag zum Thema Lern- und Leistungsbegriff
  • Di, 22. November 2016 - Lehrerkonferenz zur Diskussion und Überarbeitung des bisher Erarbeiteten --- vorläufige Fassung zum pdf-Download
  • August 2016 - aktueller Stand der Arbeit in der Leitbildgruppe --- Foliensatz zum Download
  • Di, 31. Mai 2016 - Kick Off - Veranstaltung zur Überarbeitung von Leitbild und Schulprogramm --- Folien zum Download
  • Di, 1. Dezember 2015: Beschluss der Schulkonferenz zur Überarbeitung von Schulprogramm und Leitbild
  • April 2015: Positionspapier von Schulleiter Andreas Niessen zur Überarbeitung von Leitbild und Schulprogramm --- Link zum Download

Erfolgreicher Weg der Schulentwicklung

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium kann mittlerweile auf einen etwa 15 Jahre langen Prozess einer erfolgreichen Schulentwicklung zurückblicken. Viele der in den Schulprogrammen von 2001 und 2005 auf den Weg gebrachten Innovationen sind mittlerweile feste Bestandteile des Lernangebots und der Schulkultur geworden. Beispiele hierfür sind das Konzept zur Individuellen Förderung, der Gebundene Ganztag, das Beratungskonzept, das Konzept zur Weiterentwicklung der räumlichen Voraussetzungen für das Lernen (GSG blüht auf) oder die Einrichtung des Preises von hier aus. Der jeweils aktuelle Stand der Schulentwicklung wird auf der GSG-Homepage fortlaufend dokumentiert.


Nachhaltige Lernprozesse innerhalb und außerhalb des Unterrichts

Das Bemühen um die Förderung nachhaltiger und persönlich bedeutsamer Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler rückt mehr und mehr in das Zentrum der Schulentwicklung am GSG. Hier wird deutlich, dass der im Kontext der Agenda 21 geprägte Begriff der Nachhaltigkeit auch für das (lebenslange) Lernen Bedeutung hat. Nachhaltige Lernprozesse und der Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen werden zum einen im Fachunterricht angeleitet, finden aber auch in vielen schulischen Veranstaltungen und Angeboten außerhalb des Unterrichts statt. Beispiele dafür sind die Austauschprogramme, die Streitschlichter-Ausbildung, der Schulsanitätsdienst, das FUKS-Projekt oder die Junior AG. Hinzu kommt, dass im Rahmen der freien Lernzeiten im gebundenen Ganztag ein vielfältiges Angebot zusätzlicher Profilkurse besteht - vom Lernen in Mathematik über die Vorbereitung auf dem Cambridge-Zertifikat, von Theaterkursen über Sportangebote bis zu Orchester und Chor und von der Radio-AG bis zum Tai-Chi-Kurs.


Das Leitbild der Schule

Nach wie vor dient das 1999 von der Schulkonferenz verabschiedete Leitbild (Zivilcourage, fundierte Bildung, soziale Kompetenz) als übergeordnete Orientierung. Auf dem Weg zu einer fundierten Bildung erwerben Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht und darüber hinaus Wissen und erleben sich als kompetent. Mit dem Leitbegriff der Zivilcourage verbindet sich das Bemühen, Kindern und Jugendlichen Wege zu einer autonomen und selbstbestimmten Persönlichkeit zu bahnen. Dem Grundbedürfnis nach sozialer Eingebundenheit schließlich dienen die vielfältigen Angebote zum Erwerb sozialer Kompetenz. Mit dem Beitritt in den überregionalen Schulverbund Blick über den Zaun dienen zudem die dort formulierten Standards als Orientierungsmarken für die Schulentwicklung am GSG.


Zukunftskompetenz als zentrale Kategorie

Ausgehend vom Leitbild unserer Schule steht im Zentrum des Schulprogramms der Begriff der Zukunftskompetenz. Angesichts einer sich immer schneller wandelnden und mehr und mehr zusammenwachsenden Welt reicht es nicht aus, Kinder und Jugendliche mit einem festen Grundstock an Fachwissen zu versorgen. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, sich auf der Basis fachlicher und überfachlicher Kompetenzen immer wieder auf neue Herausforderungen einzustellen und dabei lebenslang zu lernen. Alle Bemühungen, die Schule zu verändern und zu verbessern, müssen sich also daran messen lassen, inwiefern diese einen Beitrag leisten zum Erwerb von Zukunftskompetenz. Diese wiederum lässt sich unterteilen in Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, Fachkompetenz sowie Methoden- und Medienkompetenz. Die Schule als lernende Organisation hat die Aufgabe, die Ausbildung dieser Kompetenzen auf Seiten der Schülerinnen und Schüler so optimal und so nachhaltig wie möglich zu gestalten.
Verlässlichkeit und Transparenz

Ein förderliches Miteinander der verschiedenen Gruppen in einer demokratischen Schule benötigt ein hohes Maß an Verlässlichkeit eingeführter Regeln und braucht Transparenz hinsichtlich der gültigen Absprachen und des Lernangebots. Am Geschwister-Scholl-Gymnasium werden daher nach und nach bereits bestehende Strukturen und Abläufe auch schriftlich fixiert und von den Gremien verabschiedet. Dies gilt etwa für das Konzept zur Sicherung von Lernzeit, das Beratungskonzept oder das Konzept zur Individuellen Förderung. Die Homepage der Schule dient dabei als zentrale Kommunikationsplattform.


Ausblick

Viele der genannten Schulentwicklungsvorhaben sind mittlerweile zum festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit des Geschwister-Scholl-Gymnasiums geworden. Im Sinne der Nachhaltigkeit besteht somit die Aufgabe, Konzepte und Angebote zu verstetigen, zu konsolidieren und weiterzuentwickeln. Hilfreich hierfür sind die im Konzept für Feedback und Evaluation festgelegten Verfahren. Auch die staatliche Qualitätsanalyse bietet Hinweise und Ansatzpunkte für die gezielte Weiterentwicklung des schulischen Angebots. Die Sanierung und der Umbau des Schulgebäudes und damit die Anpassung der räumlich-materiellen Rahmenbedingungen an die veränderten Lernformen stehen der Schulgemeinschaft mittelfristig als Aufgabe bevor. Eine enorme Herausforderung für die kommenden Jahre stellt schließlich die Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit vor dem Hintergrund der Forderung nach inklusiver Bildung dar.

Angesichts der zahlreichen von außen verordneten bzw. in der Schule selbst erarbeiteten Veränderungen stellt sich die Frage nach einer Überarbeitung bzw. Revision des bestehenden Leitbildes, zumal dieses nun mittlerweile seit etwas 15 Jahren besteht. Die Identifikationskraft der drei Begriffe Zivilcourage, fundierte Bildung und soziale Kompetenz ist zwar weiterhin gegeben, aber zugleich fehlt eine Erläuterung bzw. Deutung dieser Begriffe vor dem Hintergrund der aktuellen Schulentwicklungsprozesse wie z. B. Inklusion, Ganztag, Lernen mit modernen Medien etc.

Die Schulkonferenz hat in ihrer Sitzung am 1. Dezember 2015 mit großer Mehrheit beschlossen, in diesen Prozess einzusteigen. Mit der Kick Off - Veranstaltung am 31. Mai 2016 ist mittlerweile der Startschuss für die Überarbeitung von Leitbild und Schulprogramm erfolgt. Über den weiteren Verlauf können Sie sich auf dieser Seite unter der Rubrik "Aktuelles" informieren.

Andreas Niessen, Schulleiter, August 2016
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