Ein Konzept zur Individuellen Förderung für die Stufen 7 bis 9
„Unterschiede als Chance begreifen“, „nobody left behind“ oder – auf kölsch – „Jede Jeck is anders“ – dies sind Lebensweisheiten und pädagogische Ziele gleichermaßen. Auch an den Schulen des dreigliedrigen Schulsystems, setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass Kinder und Jugendliche nicht alle gleich begabt sind, dass sie verschiedene Interessen haben, in unterschiedlichen Tempi und mit ihren individuellen Stärken und Schwächen in der Schule lernen.
Das Geschwister-Scholl-Gymnasium entwickelt seit einigen Jahren ein differenziertes Konzept zur Individuellen Förderung. Dem »Leitbild der Schule entsprechend geht es darum, Schülerinnen und Schüler eine umfassende Zukunftskompetenz zu vermitteln und dabei ihre jeweiligen Stärken zu fördern und eventuell vorhandene Schwächen auszugleichen. Einen Überblick über das gesamte Konzept der Individuellen Förderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium finden Sie »hier.
Im Rahmen der so genannten „Ergänzungsstunden“ in der SI haben Schülerinnen und Schüler ab Stufe 7 in Zukunft die Möglichkeit, gezielt an der Überwindung von Schwächen zu arbeiten bzw. ihre Begabungen und Interessen weiter zu entwickeln. Für Schülerinnen und Schüler mit Leistungsschwächen in den Kernfächern (Deutsch, Englisch, Mathematik, 2. Fremdsprache) werden halbjährliche Basiskurse angeboten. In kleinen Gruppen von maximal zehn bis zwölf Teilnehmern arbeiten sie, unterstützt durch Lehrerinnen und Lehrer der Schule, gezielt an der Bewältigung von Lernproblemen und Verständnisschwierigkeiten. Die Vorgehensweise ist dabei von Fach zu Fach unterschiedlich. Während in den Fächern Latein und Mathematik überwiegend die jeweils aktuellen Unterrichsthemen wiederholt und vertieft werden, werden für die Fächer Deutsch, Englisch und Französisch Module zu bestimmten Themen und Kompetenzschwerpunkten entwickelt, die von den Lernenden möglichst selbstständig erarbeitet werden. Die übrigen Schülerinnen und Schüler können aus einem breiten Angebot so genannter Profilkurse, Lehrer-AGs und qualifizierter grips-Angebote wählen. Sie werden bei der Wahl durch ihre Fachlehrerinnen und Fachlehrer sowie durch das grips-Büro beraten.
Ab dem Schuljahr 2008/2009 gibt es für interessierte Schülerinnen und Schüler in den Stufen 8 und 9 zusätzlich die Möglichkeit, eigenverantwortliche Projekte (max. 2) durchzuführen und damit Profilkurse zu ersetzen. Diese Projekte werden allein oder in kleinen Teams selbstständig über einen längeren Zeitraum durchgeführt. Eine Beratung durch Fachlehrerinnen und Fachlehrer bzw. durch das grips-Büro ist gegeben. In einem Projektvertrag (Download s. unten) werden die Fragestellung bzw. das Thema, der oder die Projektberater/in sowie die Form der Präsentation der Ergebnisse festgehalten. Bei der Projektarbeit haben die Schülerinnen und Schüler die Möglicheit selbstständig, eigenverantwortlich und von eigenen Interessen geleitet zu lernen und zu arbeiten.
Von Stufe 7 bis 9 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an mindestens sieben Halbjahreskursen teil. Die Teilnahme wird auf dem Zeugnis vermerkt. Außerdem führen die Schülerinnen und Schüler ein kursbegleitendes Protokoll, welches in der "Quali-Mappe" dokumentiert wird. Die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften und grips-Kursen werden wird außerdem durch ein grips-Zertifikat bestätigt.
- Basis- und Profilkurse Stufen 7 bis 9 im Schuljahr 2009/2010 - 2. Halbjahr: Wahlzettel
- Basis- und Profilkurse Stufen 7 bis 9 im Schuljahr 2009/2010 - 2. Halbjahr: allgemeine Informationen
- aktuelle Elterninfo Individuelle Förderung Stufe 7 (27. August 2009) (pdf)
- Flyer Individuelle Förderung Stufen 7 bis 9 (pdf)
- Belegbogen für die Quali-Mappe (pdf)
- Zum Herunterladen der Handreichungen für Schülerinnen und Schüler bitte hier klicken.
- Zum Herunterladen des Kursprotokolls für die Quali-Mappe bitte hier klicken.
- Zum Herunterladen des Leitfadens für Kursleitungen bitte hier klicken.
- Zum Herunterladen des Formulars für einen Projektvertrag bitte hier klicken.



