|Und wenn es Probleme gibt?

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bilden als Erprobungsstufe eine pädagogisch-organisatorische Einheit.

Auf diese Weise entsteht für die Schülerinnen und Schüler ein hinreichend großer Zeitraum, sich an der neuen Schulform einzuleben und die für das selbstständige und eigenverantwortliche Lernen notwendigen Arbeitstechniken zu erlernen und zu trainieren.

Am Ende der Erprobungsstufe beraten die in einer Klasse unterrichtende Lehrkräfte über die weitere Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler. Nach zwei Jahren intensiver Beobachtung und Diagnose kann in der Regel eine fundierte Entscheidung getroffen werden.

Die Erfahrungen zeigt, dass es in Einzelfällen durchaus im Sinne des Kindes sein kann, auch schon im ersten Jahr einen Schulformwechsel vorzunehmen. Dank der engen Kooperation mit der benachbarten Marion-Dönhoff-Realschule erweist es sich zumeistest als unproblematisch, Kinder schon während der Probezeit wechseln zu lassen. Selbstverständlich wird dieser Wechsel auch in umgekehrter Richtung praktiziert.

Um eine kontinuierliche Beobachtung der Kinder zu gewährleisten, finden pro Schuljahr vier Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen pädagogische Fragen und individuelle Probleme diskutiert und mögliche Fördermaßnahmen abgesprochen werden. Die beiden Klassenlehrer/innen stehen hierüber in engem Kontakt mit den Eltern.

Zwischen den Klassen 5 und 6 findet keine Versetzung statt.
Seite zuletzt geändert am 29.01.10 16:51 Uhr