|Schönes Haus des Lernens

von Maria Machnik, 29.01.10, 18:25h

Das ursprüngliche Ziel hat der Förderverein des Geschwister-Scholl-Gymnasiums noch fest im Blick. Wie schon in den vergangenen 40 Jahren greift der 608 Mitglieder zählende Unterstützerkreis Familien finanziell unter die Arme.

PULHEIM Den Familien wird unter die Arme gegriffen, die sich Klassenfahrten, ein warmes Mittagessen oder die Teilnahme an einem der Nachmittagsprojekte in der Reihe „Grips - Ich will es wissen!“ nicht leisten können.
Doch im Laufe der Jahre hat der Förderverein viele neue, kleinere, aber auch größere Aufgabenfelder aufgetan. Unter dem Motto „Musik macht Schule“ ermöglicht er es Fünft- und Sechstklässlern seit dem Schuljahr 2008 / 2009, ein Instrument zu lernen. Jeden Freitag treffen sich die Mädchen und Jungen, um gemeinsam zu musizieren. „Die Instrumente stellt der Förderverein“, sagt Uta Schott-Liebermann, die seit 2006 Vereinsvorsitzende ist. Nun schon im siebten Jahr beschäftigt der Förderverein als anerkannter Jugendträger einen Zivildienstleistenden. Pro Jahr zahlt das Gremium den in die schulische Jugendarbeit eingebundenen Zivis rund 3500 Euro. Ein Zuschuss kommt vom Bundesamt für Zivildienst mit Sitz in Köln.

Die einzelnen Projekte finanziert der Verein mit den 12 000 Euro an Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen. Hinzu kommen rund 12 000 Euro pro Jahr aus dem Sponsorenlauf am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Wofür das Geld ausgegeben wird, das „entscheiden wir gemeinsam mit der Schülervertretung“, so Schott-Liebermann.

Ein riesiges Projekt haben Schüler, Lehrerkollegium und Förderverein nun vor der Brust: Die Aktion „Das GSG blüht auf - auf dem Weg zu einem sauberen und schönen Haus des Lernens“. Kernthemen der verschiedenen Arbeitsgruppen sind Mülltrennung und Müllentsorgung in den Klassen- und Fachräumen, ein Reinigungskonzept für Klassen, Flure, Pausenhalle und Schulhof, die Gestaltung der Flure, ein neues Leitsystem und die Öffentlichkeitsarbeit. Bis 2013 möchten Schüler, Lehrer und Förderverein die Schule in ein sauberes, schönes Haus des Lernens verwandeln. „Kleinere Aufgaben, wie die Gestaltung der Flure, übernehmen die Eltern“, kleinere Anschaffungen der Förderverein, so die Vereinsvorsitzende Schott-Liebermann.

2013, im Jahr des Doppelabiturs, sei die Zeit gekommen für eine Sanierung, so die Vereinsvorsitzende und Schriftführerin Dr. Britta Nettekoven. In den vergangenen Jahren sei ein Sanierungsstau entstanden, der dringend aufgelöst werden müsse. Handlungsbedarf sehen die Frauen vor allem bei einer vernünftigen Akustik.


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