|Chinareise 2010

Chinesisch-Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Pulheim reisten ins „Reich der Mitte“

Seit 2002 gibt es am Geschwister-Scholl-Gymnasium die China-AG. Ein besonderes Highlight der Kurse ist eine Reise nach China, bei der seit 2008 insbesondere der Besuch unserer Partnerschule “Sanyuan Foreign Language School“ in Chengdu im Vordergrund steht.
Die Reise wird im 2 Jahresrhythmus allen Kursteilnehmern angeboten, die bereits mindestens ein Jahr Chinesisch gelernt haben. Ziel ist –neben dem Erlernen der Sprache- ebenso die Wahrnehmung der Geschichte und Kultur dieses ständig an Bedeutung wachsenden Landes.

Um das Resümee vorweg zu nehmen: China 2010 war rundherum ein fantastisches Erlebnis für alle Beteiligten!
Die 21-tägige Reise während und zum Teil nach den Herbstferien wurde dieses Mal von einer Gruppe bestehend aus 3 Lehrkräften sowie 22 Schülern aus unterschiedlichen Stufen durchgeführt. In sehr kurzer Zeit entstand ein kameradschaftliches Miteinander was die Reise sehr angenehm machte.
Am ersten Tag ging es um ca. 18 Uhr mit Turkish Airlines von Düsseldorf über Istanbul nach Peking. Die Landung in Peking nach Ortszeit war etwa gegen 14Uhr. Dies entspricht einer Reisezeit vom Start- zum Zielflughafen von ungefähr 14 Stunden. Der Bustransfer zum Hotel bescherte die ersten aufregenden Eindrücke des asiatischen Flairs: Andere Gesichtszüge, fremde Geräusche, fremde Gerüche, viel Verkehr, viel Lichtreklame: Wir sind in Chinas Metropole Peking!
Die insgesamt 3 1/2 Tage führten uns zum Kaiserpalast sowie der verbotenen Stadt, dem Platz des himmlischen Friedens, dem Lama-Tempel, Trommelturm, Glockenturm und dem Olympiastadion.
Der spektakulärste Ort war für mich und auch für viele andere die Große Mauer außerhalb Pekings.
Dieser Ort hat etwas Gigantisches; nicht nur in seiner Ausdehnung sondern auch in seiner monumentalen Ausstrahlung inmitten der Berge. Wir wanderten etwa 20 Wachtürme entlang, auch durch nicht touristische Etappen- zum Teil ging es extrem steil treppauf und abwärts-manchmal nur über noch nicht restaurierte zerstörte Treppenstufen.
Am frühen Morgen des sechsten Tages ging es mit einem chinesischen Kurzstrecken-Flugzeug zu einem 4-tägigen Besuch der historischen Stadt Xi’an. Xi’an ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi und eine der 15 Unterprovinzstädte Chinas. Xi’an besitzt eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer und war der Ausgangspunkt der Seidenstraße. Die Stadt ist auch Ausgangspunkt zur Besichtigung der berühmten Terrakotta-Armee. In dieser Stadt habe ich zum ersten Mal die Problematik des Smogs wahrgenommen. Immer wieder hatte ich ein beklemmendes Gefühl beim Atmen. Nach dem Transfer zum Hotel erkundeten wir die Stadt erst einmal mit dem Fahrrad entlang der Stadtmauer. Ein Erlebnis besonderer Art: China per Fahrrad!
Weitere Ziele in Xi’an waren: Große und Kleine Wildganspagode, Trommel- und Glockenturm, Terrakotta-Armee, Wanderung auf dem Hua Shan, Fahrradtour auf der Stadtmauer, muslimisches Viertel.
Ich persönlich fand die Terrakotta-Armee sehr beeindruckend. Sie wurde erst 1974 durch Zufall entdeckt und geht zurück auf das Jahr 221 v. Chr. Die Größe der Anlage ist unfassbar. Der Stand der Ausgrabungen ist noch bei Weitem nicht beendet. Jede lebensgroße Tonfigur ist die Nachbildung eines Menschen aus der damaligen Zeit!
Der 3.Tag sollte uns auf eine Bergtour führen. Der Hua Shān ( 華山 / 华山) ist einer der fünf heiligen Berge der Volksrepublik China. Der Hua Shan ist wegen seiner steilen, malerischen Felswände und seiner gefährlichen Steige auf die Gipfel berühmt. Mit mehreren Gipfeln bis 2100 m, die durch Bergpfade verbunden sind, bietet der Hua Shan eine einzigartige Wandermöglichkeit (schwindelfreies Gehen erforderlich), die seit Jahrhunderten wegen ihrer Naturschönheiten genutzt wird.
Für mich war diese Wanderung eine persönliche Herausforderung, da ich vor der Reise in „Youtube“ die wirklich beängstigenden Klettervideos gesehen habe. Auf der Wanderung zum harmloseren Nordgipfel stellte sich dann heraus, dass viele unterschiedliche Wege auf den Gipfel führen.
Hinunter ging es dann wieder mit einer (vermutlich österreichischen) Seilbahn durch einen Bergeinschnitt mit atemberaubenden Ausmaßen und riesigen Stützabständen der Seilbahnmasten. In diesen Ausmaßen habe ich das noch nie gesehen.
Am letzten Tag machten wir wieder eine Fahrradtour, jedoch diesmal auf der Stadtmauer. Dies gibt einen sehr schönen Ausblick über die Stadt. Nach einem Bummel durch das muslimische Viertel fuhren wir zurück zum Hotel zum Auschecken. Dann ging es zum Bahnhof.
Unser nächstes Ziel hieß Chengdu. Diese Etappe erfolgte per Zug! Die Fahrt in der sogenannten Hardsleeper-Abteilung dauerte etwa 17 Stunden. Die Schlafbereiche waren offen. Die Betten waren dreistöckig und machten ihrem Namen alle Ehre. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß!
Nach unserer Ankunft am nächsten Morgen -früher als ursprünglich geplant- wurden wir von einigen Schülern und Lehrern der Schule bereits am Bahnhof erwartet und nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir das Internat. Die Gastschule war total riesig. Wir sahen alle von der Zugfahrt abgekämpft aus. Die chinesischen Schüler standen in Schuluniformen, welche wie Anzüge aussahen, in 2 Reihen, um uns zu begrüßen und wir mussten durch sie hindurchgehen mit unseren Koffern. (Ein komisches Gefühl). Eine wirklich herzliche Begrüßung folgte und wir wurden in unsere Zimmer im 6. Stock geführt, die wir mit 1-2 chinesischen Schülern teilten. Die Zimmer waren kahl eingerichtet, der Boden sah aus wie in einer Fabrik. Drei Hochbetten hatte der Raum. Unter dem Hochbett eingebaut befand sich ein Schreibtisch und ein kleiner Schrank. An der Türe schlief Saskia, dahinter ich, gegenüber von mir die chinesische Schülerin Ji Xiang. Es gab keine Tür zum Bad. Es gab kein richtiges Waschbecken. Aus dem Wasserhahn kam zuerst gelbes, später weißes Wasser. Durch eine Tür ging es zur Toilette und Dusche. Die Toilette war sozusagen ein Loch und aus der Dusche kam wenig Wasser.
Die Matratze fühlte sich an wie Holz und war ziemlich gewöhnungsbedürftig. Unsere Koffer haben wir gar nicht erst ausgepackt, weil es bereits am nächsten Tag zu den chinesischen Gastfamilien ins Wochenende ging. Nach dem Bezug der Zimmer ging es zur Bibliothek. Dort wurden wir willkommen geheißen und haben „Kennenlern“-Spiele gespielt. Dabei wurden wir von einem Kameramann der Schule gefilmt. Dazu sollten wir uns vor unsere Austauschpartner setzen, die jeweils als deutsch/chinesisches Pärchen vorgelesen wurden. Anschließend ging es in die Schulmensa zum Essen.
Abends haben wir uns ausgiebig mit unseren neuen Zimmergenossen (auf Englisch) unterhalten. Manche haben sich in Deutsch vorgestellt; mit den anderen haben wir Englisch geredet.
Am nächsten Tag besuchten wir zunächst den Englischunterricht, sowie zwei weitere Schulstunden. Anschließend wurden meine chinesische Austauschschülerin und ich von deren Vater zu einem Wochenende in Ihrer chinesischen Familie abgeholt.
Der Wohnort der Familie lag etwa 60 km entfernt in Deyang, einem Vorort von Chengdu. Ich wurde von der Familie sehr herzlich aufgenommen. Über ein ausgezeichnetes Essen (Chengdu Hotpot) in einem sehr schönen Restaurant mit anschließendem Karaoke, Shopping mit Jessica am Samstag sowie einen Besuch im Vergnügungspark habe ich mich sehr gefreut. Man hat sehr dafür gesorgt, dass ich mich wohl fühle. Ich habe mich sehr mit meiner Austauschschülerin angefreundet und wir sind weiter in Kontakt.
Am Wochenanfang wurden wir von allen Schülern und Lehrern nochmals offiziell begrüßt. Dazu gingen wir auf einen Balkon und konnten dabei erst wahr nehmen, wie viele Schüler (2800) diese Schule besuchen und uns gerade anschauen. Nach der Begrüßung ertönte laute Marschmusik und Männer hissten die chinesische Nationalflagge. Dieses Ritual wiederholt sich jeden Montag. Alle Schüler standen in Reih und Glied wie eine Armee während wir auf dem Balkon standen.
In den darauffolgenden Tagen fuhren wir zum Pandapark. Chengdu sieht sich als die "Panda-Hauptstadt" der Welt. In Chengdu gibt es eine Panda-Zuchtstation. Der Pandabär ist eines der nationalen Wahrzeichen Chinas. Außerdem besichtigten wir den wunderschönen Tempel des Grafen Wu.
In China ist Kalligrafie eine große Kunst. Es wird viel auf der Straße, d.h. auf dem Boden mit Kalligraphie-Pinseln gemalt, z.B. vor Tempeln. Man schreibt mit Wasser. Wenn das Wasser getrocknet ist, ist das Zeichen verschwunden. Es dient der Entspannung. Ein professioneller Künstler der Schule hat für jeden einzelnen unserer Chinagruppe einmal das Zeichen „Drachen“ in verschiedenen Weisen gemalt, signiert und mit Stempeln versehen.
Am letzten Tag sind wir morgens zu Fuß zur nahegelegen Grundschule (Primary School) gegangen. Dort hat man uns von der Schulleitung willkommen geheißen. Auch ein Mädchen hat über Ihre Schule berichtet. Jeder Grundschüler ist mit einem Flyer zu einem unserer Schüler gekommen und hat ihm das Heft übergeben. Im Anschluss daran wurden uns Bilder von jüngeren Schülern gezeigt, sowie die ersten Schriftzeichen, die ein chinesischer Schüler lernt. Dies entspricht etwa unserem ABC oder den ersten Wörtern in der ersten Klasse.
Zum Schluss wurde ein Gruppenfoto von uns mit den Schülern der Grundschule gemacht. Dann wurde uns noch das Schulgebäude gezeigt. Währenddessen haben uns die Schüler ihre scheinbar eingeübten Sätze erzählt. Hat man sie etwas gefragt, wurde nur mit „ja“ oder „nein“ geantwortet. Vermutlich haben sie uns nicht verstanden. Dann wurden wir zum Sportplatz geführt. Dort haben wir traditionelle, chinesische Spiele gespielt; Gummitwist und ein Spiel mit einem Metallring. Danach sind wir ohne die Grundschüler in ein Nebengebäude der Primary School gegangen, wo wir töpfern durften.
Wieder zurück in unserer Schule, haben wir verschiedene Unterrichtsstunden besucht. Die chinesischen Schüler haben uns mehrere Aktionen vorgeführt. Die Schüler der ersten Deutsch-Klasse waren etwa 13 Jahre alt. Ein Junge hat sehr schön gesungen. Hier haben wir zusammen in verschiedenen Sprachen „Bruder Jakob“ gesungen, auch als Kanon. Dann sangen wir: „Was müssen das für Bäume sein“…. Dieses Lied haben wir den chinesischen Schülern beigebracht. Die chinesischen Schüler wiederum haben uns ein anderes Kinderlied beigebracht. Das Lied hatte die Melodie von „Kleiner, kleiner Stern.“
Danach gingen wir in eine andere Deutsch-Klasse; hier waren die 16-Jährigen. Manche Austauschschüler waren aus dieser Klasse. Wir sollten Sätze auf chinesisch an die Tafel schreiben. Die Schüler haben etwas über Deutschland gefragt und Andy, Nicolei und Jonas haben über Deutschland erzählt und die Fragen beantwortet. Hiernach haben wir vor der Schule ein Abschlussfoto von uns mit den chinesischen Austauschschülern gemacht.
Nach der Schule sind wir mit dem Bus zu einem anderen Altstadtteil von Chengdu gefahren: Abschlussbummel und Souvenirshoppen.
Abends wurde in einem großen Schulsaal ein bunter Abschluss-Abend veranstaltet. Deutsche und die chinesischen Schüler haben jeweils etwas vorgeführt: Klavierspielen, Singen, Tanzen, Videovorführung. Zum Abschied hat unsere China AG „Geile Zeit“ von der Gruppe „Juli“ gesungen. Die Chinesen haben „Cry on my shoulder“ gesungen. Einige von uns haben „Wonderwall“ gesungen. Am Ende des Abends hat jeder ein kleines Präsent von der Schule erhalten.

Um 4.40Uhr morgens -also fast noch in der Nacht- mussten wir aufstehen und uns verabschieden; fast alle unserer Austauschüler und deren Freunde sind mit aufgestanden. Alle hatten Tränen in den Augen. Nach einem sehr herzlichen Abschied von unseren neuen Freunden fuhren wir mit dem Bus zum Flugplatz.
Weil die Waage im Internat abends kaputt gegangen war, hatten alle Angst zu schwere Koffer zu haben. (Übergepäck ist extrem teuer).
Um unsere Souvenirs zu behalten haben wir deshalb vorsorglich ein paar deutsche Kleidungsstücke im Internat gelassen.
Morgens, gegen ca.10.30 Uhr landeten wir in Shanghai, unserem letzten großen Ziel. Dann fuhren wir vom Flughafen mit dem Bus direkt zur FA. Henkel und nicht ins Hotel. Sonst hätten wir unseren Firmen-Termin verpasst. Drei Deutsche und eine Chinesin haben sich selbst und die Firma präsentiert. Wir waren alle todmüde und erschöpft. Bei Henkel besichtigten wir Maschinen und Labore für Kosmetik, Waschmaschinen usw.. Für Schüler mit Interesse an einem Praktikum bei Henkel oder einer späteren Tätigkeit bot sich hier die Gelegenheit, entsprechende Kontakte zu knüpfen.
Aufgrund der Rushhour fuhren wir noch immer nicht ins Hotel sondern besichtigten den sogenannten Bund. Der Bund ist eine weltbekannte Uferpromenade auf der westlichen Seite des Flusses Huangpu.
Alle Gebäude sind herrlich beleuchtet. Auf der Promenadenseite befinden sich historische Gebäude und auf dem gegenüberliegenden Flussufer liegt der moderne Teil mit zahlreichen Wolkenkratzern.
Am nächsten Tag fuhren wir zur Weltausstellung EXPO 2010. Die Expo war sehr beeindruckend .Thema der Expo waren „Aspekte städtischer Entwicklung“. Wir besuchten einige Pavillons, z.B. der Länder Chile, Deutschland, Südafrika, Canada und Island. Selbst nur die Highlights dieser Pavillons zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen.
Der letzte Tag in Shanghai führte uns zunächst in die Altstadt. Hier konnte man nochmals an Souvenirs für zu Hause denken wie z.B. Glücksknoten.
Gegen Abend fuhren wir zum „Flaschenöffner“, Shanghai World Financial Center mit 492m Höhe!! - das höchste Gebäude von China. Es war dunkel und der Ausblick von oben auf die beleuchtete Stadt war atemberaubend. Als wir unten waren, war es noch hell, oben angekommen war es dunkel. Ich hatte Druck auf Augen und Ohren. Wegen Halloween trug das Personal Hexenhüte. Danach ging es zum Flughafen Shanghai-Pudong. Der Flug THY 27 sollte um 23.05 starten. Es gab aber technische Probleme, weshalb sich der Flug verspätete. Angeblich stimmte etwas mit dem Tank nicht. Das Flugzeug konnte nicht voll betankt werden. Schließlich startete das Flugzeug aber um 0.34Uhr. Es war bereits der 1.November.
Wir saßen im Flug THY 27 auf dem Weg von Shanghai nach Istanbul. Um 7.30Uhr (chin. Zeit) landeten wir irgendwo in Kasachstan in einer Stadt die mit dem Buchstaben „A“ anfängt. Das war ca. 7 Stunden nach dem Start. Draußen war es noch dunkel. Außer den Lampen eines Fahrzeugs konnte ich nichts erkennen. Das Tanken dauerte alles in allem eine knappe Stunde.
Das hieß wir würden später ankommen.
Statt um 5.35Uhr (Istanbul Ortszeit) landeten wir um 7.44 Uhr! Somit verpassten wir knapp den Anschlussflug nach Düsseldorf, welcher um 8.05Uhr geplant war.
Frau Gerling startete die Telefonkette, um mitzuteilen, dass auf den Abendflug THY 1529 umgebucht wurde. Wir waren alle ziemlich enttäuscht, da wir uns schon auf zu Hause gefreut hatten.
Istanbul: Wir fuhren zu einer Stadtrundfahrt vom Flugplatz in die City von Istanbul. Dabei fuhren wir am Bosporus entlang. In der City mit dem Bus angekommen, gingen wir erstmalig wieder europäisch frühstücken , mit Messer und Gabel, und aßen den ersten Käse, Wurst u.s.w.!
Die Blaue Moschee, Medusa und vieles mehr haben wir besichtigt. Um 15Uhr waren wir wieder zurück am Flughafen Istanbul.
Die Maschine nach Düsseldorf landete pünktlich um 21 Uhr und dann dauerte es nicht mehr lange, bis wir in die strahlenden Gesichter unserer Familien schauen und uns in die Arme nehmen konnten.

Dies war nur ein kleiner Überblick über meine bisher aufregendste Reise.
China war fantastisch !!!!
Wir alle freuen uns schon sehr auf unsere Austauschschüler im Jahr 2011.
Ich persönlich würde sehr gerne wieder nach China reisen.

Lea Junker (8c)
» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 17.01.14 23:32 Uhr