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05.09.2008:

Schulkonferenz befürwortet Ausbau des GSG zur Ganztagsschule

Mit großer Mehrheit hat die Schulkonferenz des GSG in der Sitzung am 4. September dem Ausbau der Schule zur Ganztagsschule zugestimmt. Die Schule greift damit die so genannte Ganztagsoffensive der Landesregierung auf, die erhebliche personelle Ressourcen zur Einrichtung von Ganztagsschulen auch an Gymnasien zur Verfügung stellt.

Diese Ganztagsoffensive besteht aus drei Bausteinen: Zum einen werden in den kommenden beiden Jahren insgesamt 108 Gymnasien und 108 Realschulen zu gebundenen Ganztagsschulen ausgebaut. Pro Jahr und pro Landkreis können jeweils ein Gymnasium und eine Realschule zum Zuge kommen. Die ausgewählten Schulen erhalten für die Einrichtung verbindlicher Ganztagsangebote für die Schülerinnen und Schüler der S I zusätzliche Stellenanteile in erheblichem Umfang. Zum anderen bekommen alle weiterführenden Schulen Ressourcen für die so genannte pädagogische Übermittagsbetreuung, also für Betreuungsangebote in der Mittagspause an Langtagen. Hier können die Schulen zwischen Lehrerstellenanteilen und Geldmitteln wählen. Auch die Schulen, die sukzessive als Ganztagsschulen ausgebaut werden, erhalten in der Übergangsphase anteiligt Stellenanteile bzw. Gelder für die pädagogische Übermittagsbetreuung. Ein drittes Element bildet das so genannte 1000-Schulen-Programm. Hier werden den Kommunen zusätzliche Mittel für den Ausbau der Ganztagsinfrastruktur zur Verfügung gestellt. Ausführliche Informationen zur Ganztagsoffensive finden sich auf dem Bildungsportal der Landesregierung unter dem folgenden Link:

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Ganztagsbetreuung/index.html

Starttermine für den Ausbau zu Ganztagsschulen sind die Jahre 2009 und 2010. An den Schulen, die den Ganztagszuschlag erhalten, werden die dann beginnenden 5. Jahrgänge mit dem Ganztag beginnen. Konkret bedeutet dies, dass die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Nachmittagsunterricht an weiteren verbindlichen Lern- und Förderangeboten im Nachmittagsbereich teilnehmen. Als Mindestvorgabe für den gebundenen Ganztag hat die Kultusministerkonferenz drei Tage pro Woche mit jeweils sieben Zeitstunden festgelegt.

Schon jetzt wird am Geschwister-Scholl-Gymnasium der Nachmittag für vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Lernen, Fördern und Betreuung intensiv genutzt. Schüler-Coaching, FUKS, Verlässliche Nachmittagsbetreuung, Förder- und Profilkurse, Arbeitsgemeinschaften, Orchester, Chöre und zahlreiche grips-Kurse stellen ein vielfältiges Angebot am Nachmittag dar. Allein im vergangenen Schuljahr sind vom grips-Büro 1.800 Zertifikate ausgestellt worden.

Die Stadt Pulheim als Schulträger sowie anschließend die Bezirksregierung Köln werden noch in diesem Kalenderjahr über den Antrag des Geschwister-Scholl-Gymnasiums entscheiden. Die Schulleitung hat, ausgehend von den bereits bestehenden Ganztagsangeboten, ein Ganztagskonzept erarbeitet, welches dem Antrag an die Bezirksregierung beigefügt wird. In dem Fall, dass die Schule den Zuschlag erhält, wird eine Arbeitsgruppe aus Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern und Schulleitung gebildet werden, die dann konkrete Vorschläge für die Umsetzung des gebundenen Ganztages vorlegen wird.
(ni)

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» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 12.07.18 14:14 Uhr