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14.10.2008:

Strom aus Sonnenlicht - unser Beitrag zum Klimaschutz

Im Frühjahr dieses Jahres ist das Geschwister-Scholl-Gymnasium zum zweiten Mal mit dem Titel "Schule der Zukunft" im Rahmen der Kampagne Agenda 21 ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die sich in besonderer Weise nachhaltig mit den Themen Umwelt- und Ressourcenschutz, Zusammenleben in der Einen Welt und Beteiligung der Menschen an politischen Prozessen auseinandersetzen (weitere Informationen zur Agenda 21 erhalten Sie hier). Neben Aktionen zur Müllvermeidung und zum Energiesparen leistet die Schule schon seit über sechs Jahren durch die Einspeisung von Strom, der mittels einer Fotovoltaik-Anlage gewonnen wird, einen aktiven Beitrag zum Ressourcenschutz. Seinerzeit hat die Stadt Pulheim auf dem Dach der Schule eine Anlage mit einer Leistung von 25982 kw/h installiert.

Die Gruppe TUSCH hat sich darum gekümmert, dass in der Pausenhalle eine Anzeigetafel angebracht wird, auf der jedermann ablesen kann, wieviel Strom gerade produziert wird, wie hoch die bisherige Tagesleistung und wie hoch die bislang insgesamt erbrachte Leistung ist.

Bislang hat die Stadt Pulheim der Schule die monatlichen Einnahmen aus der Einspeisung des durch die Anlage gewonnenen Stroms zur Verfügung gestellt. Die Schule hat diese Gelder vorrangig für Projekte im Kontext der Agenda 21 investiert, so z. B. in die ökologische Umgestaltung des Schulgeländes. Dabei ist es TUSch und dem Förderverein gelungen, zusätzliche Sponsorengelder und -leistungen in erheblichem Umfang einzuwerben. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist die einzige Schule im Stadtgebiet, die über die Gelder aus der Stromeinspeisung verfügen konnte. Aus Gründen der Gleichbehandlung hat die Stadtverwaltung diese Regelung nun geändert - die Gelder fließen nun in den Haushalt des Immobilienmanagements und stehen der Schule somit nicht mehr zur Verfügung. Dies bedeutet, dass die Finanzierung ökologischer Projekte am Geschwister-Scholl-Gymnasium zukünftig schwieriger wird. TUSch, Schulleitung und Förderverein suchen nun nach Lösungen, um die Umwelterziehung und Umweltbewusstsein auch weiterhin fördern zu können. Möglich wäre etwa die Anschaffung weiterer Solar-Module aus eigenen Mitteln, um so dauerhaft zusätzliche Einnahmen aus der Einspeisung von Strom zu erzielen.
(ni)


(Foto: A. Niessen)

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» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 12.07.18 14:14 Uhr