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20.03.2009:

Moschee, Minarett und Integration – Klasse 10d besuchte Moschee in Pulheim

Einen ganz anderen Politikunterricht erlebte die Klasse 10d des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in der Pulheimer Moschee. Begleitet wurde sie von dem ehemaligen Vorsitzenden des Moscheebauvereins Ümit Celebi, der den Schülerinnen und Schülern mit seiner freundlichen und offenen Art als kompetenter Experte Rede und Antwort stand. Nach einem Rundgang durch die funktionalen Räume, wie z.B. Versammlungsraum, Informationscenter und Küche, die für gesellschaftliche Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten genutzt werden, suchte die Gruppe den Gebetsraum auf:

„Wir betraten nun die Moschee, natürlich nicht ohne zuvor die Schuhe abgelegt zu haben. Dies dient der Hygiene, da die Moschee mit Teppich ausgelegt ist und man beim Beten den Kopf auf den Boden senkt. Zu diesem Zweck wäscht man seinen Körper auch vor jedem Gebet. Der Teppich ist, ebenso wie der Rest des Raumes bunt gemustert. Er ist in einzelne Rechtecke aufgeteilt, worin jeder seinen individuellen Platz Gebetsplatz findet.“ (Judith, Samira, Stefanie, Stephan)

Im Gespräch mit Herrn Celebi und dem Hodscha (Vorbeter, Religionsgelehrter) der islamischen Gemeinde ging es sowohl um religiöse als auch politische Fragen. Die türkisch-islamische Gemeinde in Pulheim gehört als eingetragener Verein der Dachorganisation DITIB an, die zum Beispiel dafür sorgt, dass ein Hodscha aus der Türkei nach Pulheim kommen kann. Durch den Bau der Moschee, der 2003 abgeschlossen wurde, fühlen sich die Muslime in Pulheim besser integriert und haben die Möglichkeit ihren Glauben zu leben.
(tz)





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» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 12.07.18 14:14 Uhr