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20.06.2009:

"Ich wollte nie werden, was meine Eltern stolz macht". Fachtagung zum Thema Gangsta-Rap

"Ich wollte nie werden, was meine Eltern stolz macht." Unter diesem Titel findet am Samstag, den 27. Juni im GSG eine Fachtagung zum Thema "Gangsta-Rap zwischen Provokation und Identifikation" statt. Veranstalter dieser Tagung, die sich an Sozialarbeiter/innen, Lehrer/innen und Musikpädagog/innen richtet, sind die Universität Köln und das Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Gangsta-Rap: Pöbelei oder Poesie? Protest oder Patriarchat? Untergang des Abendlandes oder kreativer Untergrund?

Die neue Härte in vielen Rap-Songs verunsichert nicht nur Eltern, sondern auch viele Menschen, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Unverblümter Sexismus, Homophobie, aber auch rassistische Ausfälle und Gewaltphantasien gelangen durch die Texte bekannter Rapper auf die Schulhöfe, in die Kinderzimmer – in die Köpfe? Verschafft sich hier soziale Ausgrenzung sprachgewaltig Gehör oder geht es um reine Provokation? Sind die Texte Ausdruck einer jugendlichen Verrohung und ein Fall für die Bundesprüfstelle? Was fasziniert Jugendliche eigentlich daran?

Und wo positionieren wir uns als Erwachsene, als Pädagogen, LehrerInnen oder SozialarbeiterInnen? Wie reagieren wir, wenn Jugendliche Gewalt verherrlichende Songs mit in den Unterricht bringen oder die Reime der Kids im Jugendzentrum so gar nicht political correct sind? Und welche Saiten schlägt Gangsta-Rap in uns selbst an?

Mit Expertenvorträgen, Workshops und Diskussionen werden die Veranstalter am 27. Juni 2009 im GSG diesen spannenden Fragen nachgehen.

Ausführliche Informationen sowie das Programm der Tagung können Sie unter diesem Link (pdf) herunterladen.

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» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 12.07.18 14:14 Uhr