|Qingdao - die ehemalige deutsche Kolonie

Es war ein warmer, sonniger Tag, als wir in Qingdao unterwegs waren.
Zuerst hat uns unser Reiseleiter Jason etwas allgemeines über Qingdao erzählt, zum Beispiel, dass Qingdao zweimal eine Kolonialstadt war, zuerst eine deutsche, danach eine japanische, wobei es den Bewohnern unter den Deutschen besser ging als unter den Japanern, zumindest hat uns Jason das so erzählt.
Zuerst sind waren wir in der Nähe des olympischen Segelstadions, haben dort das Wahrzeichen Qingdaos gesehen, ein Statue in Form einer riesigen Fackel. Direkt vor dieser Fackel fand eine Trommelshow statt, eine Übung für die Chinaspiele nächstes Jahr, die in Qingdao ausgetragen werden.
Danach sind wir in einen Park gefahren, wo wir sehr schöne Pagoden sehen konnten, man hatte einen tollen Blick auf Qingdao und auf den alten Gouverneurspalast.
Von dort aus ging es direkt zum Hafen, wo wir den Piers mit einer Pagode am Ende gesehen haben. Der Piers wurde übrigens von Deutschen erbaut.
Weiter ging unsere Besichtigungstour mit dem ehemaligen deutschen Gefängnis. Von außen denkt man sich gar nicht, dass es ein Gefängnis ist, es sieht viel mehr aus wie eine alte Villa oder so was in der Art. Die Zellen in dem Gebäude sind relativ klein, ursprünglich wurde das Gefängnis nur für deutsch Gefangene genutzt, unter japanischer Herrschaft auch für Einheimische.
Im Keller dieses Gefängnisses haben wir dann auch den Folterkeller gesehen, mit einigen Sachen, die schon recht brutal waren, wie zum Beispiel Strackbänke, ein Raum, wo man mit den Füßen im Wasser und mit den Händen an der Decke hing und lauter solcher Sachen.
Danach sind wir zum Strand gefahren und von da aus zu Herrn Lennart, der uns einiges über Auslandpraktika erzählt hat.

Simon Schuy
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» Seite druckenSeite zuletzt geändert am 17.01.14 23:32 Uhr